Varianten des Zuhörens #3 – Soziale Kompetenz 15

29.06.2009

Sozialkompetenz Die Steigerung vom “Ich verstehe – Zuhören” zum “Aufnehmenden Zuhören” und die damit verbundene erforderliche Aufmerksamkeit dem Gesprächspartner gegenüber soll heute um eine weitere Ausprägung des Zuhörens erweitert werden.

Die dritte Form des Zuhörens

Diese Form des professionellen empathischen  Zuhörens ist das “Umschreibende Zuhören“, welches schon einmal beim “Paraphrasieren” Gegenstand eines zweiteiligen Blogs war. Hierbei gibt der Zuhörer das Gesagte mit eigenen Worten wieder und gestaltet dadurch aktiv in den Verlauf des weiteren Gesprächs.

Variationen des Zuhörens

  • Umschreibendes Zuhören (Paraphrasieren)
    Im Gegensatz zum wörtlichen Wiederholen wird beim Umschreiben das Gehörte mit eigenen Worten wieder gegeben.
    Das umschreibende Zuhören bietet dabei eine simple aber sicherste Möglichkeit, kommunikative Missverständnisse zu vermeiden und ein Gespräch trotzdem  interessant und flüssig zu führen. Durch die Umschreibung geben SIE Ihrem Gesprächsteilnehmer zu verstehen, dass Sie nicht nur zuhören, sondern auch das Relevante der Argumentation oder des Gesagten tatsächlich erfasst und verstanden haben.

    Die größte Herausforderung für SIE als Zuhöhrer besteht darin, bei der inhaltlichen Wiedergabe des Gehörten für den gegenwärtigen Moment die eigene Meinung, Bewertung, möglicherweise aufgetauchte Fragen sowie wohlgemeinter Ratschläge zurückzustellen.

    Das Ziel dabei ist, weniger die “Knackpunkte” des Gehörten herauszustellen, als vielmehr zunächst die grundsätzlichen Ansichten des Gesprächspartners zu verstehen und ihm durch die Wiedergabe in den eigenen Worten zu signalisieren, ihm zugehört und ihn inhaltlich verstanden zu haben.

    Das Training des Umschreibenden Zuhörens ist ausgesprochen hilfreich, einen kommunikativen Konsens sicherzustellen und Missverständnissen präventiv zu begegnen.

    Dadurch, dass SIE sich auf die relevante Aussage Ihres Gesprächspartners konzentrieren und seine Gedanken auf den Punkt bringen, fördern Sie die Effektivität und Effizienz der gemeinsamen Gesprächsführung. Das wird von der Mehrzahl IHRER Gesprächspartner als zielführend und angenehm wahrgenommen.

    Folgende Einstiegsformulierungen sind für das umschreibende Zuhören hilfreich:

    „Ich habe verstanden, dass …?”,
    „Sie meinen, wenn …”,
    „Ich habe jetzt verstanden, dass sie …”,
    „Was Sie geäußert haben, fasse ich wie folgt auf, …” oder
    „Wenn ich das richtig wahrgenommen habe, geht es Ihnen um …”.

    Solche Formulierungen beziehen sich dabei ganz und gar auf Gesagte Ihres Gesprächspartners.

In Soziale Kompetenz 16 geht es weiter mit dem vierten Teil von Varianten des Zuhörens.

Toll, dass Sie wieder hier sind und herzlich Willkommen beim
jobperfom® Blog Workshop [Soziale Kompetenz]!

Varianten des Zuhörens #2 – Soziale Kompetenz 14

28.06.2009

Sozialkompetenz Heute folgt, wie im letzten Blog versprochen, die Fortsetzung der unterschiedlichen Formen des Zuhörens als Teil IHRES erfolgreichen empathischen Verhaltens. Das “richtige” Zuhören ist ein Garnt für IHREN Soft Skills Erfolg durch Empathie im privaten und beruflichen Kontext – einer wesentlichen Sprosse auf der IHRER Karriereleiter.

Entdecke weitere Möglichkeiten des Zuhörens

Allein die Form des Zuhörens ist ein Baustein für eine sympathische Wahrnehmung Ihrer Persönlichkeit.
Partnerschaftliches Argumentieren und Diskutieren verlangt auch vom Empfänger eine aktive Beteiligung. Zuhören ist eine Form dieser aktiven Beteiligung.
Dabei nimmt man mit der Art, wie man zuhört, einen maßgeblichen Einfluss auf den Verlauf einer argumentativen Auseinandersetzung.

Zuhören in Varianten

  • Aufnehmendes Zuhören
    Im Vergleich zum “Ich verstehe – Zuhören” stellt das “Aufnehmende Zuhören” eine höhere Qualität des Zuhörens dar.

    Diese Form des Zuhörens bedeutet, die gesamte Aufmerksamkeit auf die Worte des Gesprächsteilnehmers zu richten. Hierzu gehört zunächst einmal das Schweigen, das in „Schweigen” und „echtes Schweigen” differenziert werden muss.

    Bei dem Aufnehmenden Zuhören ist das „echte Schweigen” von Relevanz, bei dem die ungeteilte  Aufmerksamkeit auf den oder die Gesprächsteilnehmenden gerichtet ist. Wie groß diese Aufmerksamkeit ist, wird meist an dem erfolgten Blickkontakt bemessen. Der sprechenden Person in die Augen sehen, ohne sie anzustarren, gekoppelt mit dezentem Kopfnicken macht deutlich, das man aufnehmend zuhört.

    Bei der Beobachtung von Gesprächsteilnehmenden fällt oft auf, dass die Zuhörfloskeln wie ein Kopfnicken angewendet werden, jedoch der Blickkontakt nicht gehalten wird. Es kann auch vorkommen, dass sich die/der Zuhörende schon mit anderen Dingen beschäftigen, wie z.B. einen Brief unterschreiben, die Post sichten, und gleichzeitig die sprechende Person mit Floskeln am „Sprechen” hält.
    Ob die zuhörenden Gesprächsteilnehmenden wirklich das Gesagte aufnehmen, d.h. gedanklich mitgehen, drücken die nonverbalen Zeichen wie Körperhaltung, Mimik und Gestik aus.

    Ein Kommentar, der dem Gesprächspartner “gegen den Strich geht”, ruft häufig ein Stirnrunzeln oder das Zusammenpressen der Lippen hervor; Erstaunen wird durch das Hochziehen der Augenbraunen ausgedrückt und Missfallen durch eine gerümpfte Nase wieder gegeben.

In Soziale Kompetenz 15 geht es weiter mit dem dritten Teil von Varianten des Zuhörens.

Toll, dass Sie wieder hier sind und herzlich Willkommen beim
jobperfom® Blog Workshop [Soziale Kompetenz]!

Varianten des Zuhörens #1 – Soziale Kompetenz 13

27.06.2009

Sozialkompetenz Im heutigen Blogbeitrag möchte ich starten, SIE für die möglichen Varianten IHRES Zuhörens zu sensibilisieren. Das Wissen um die Differenzierung bei einem scheinbar so profanen Vorgang wie dem des Zuhörens innerhalb Ihres Kommunikationsprozesses schärft IHRE Empathie-Kompetenz weiterhin.

Entdecke die Möglichkeiten des Zuhörens

Empathie – Einfühlungsvermögen – eben das Gefühl, verstanden zu werden, hat auf auf die Mehrheit der Menschen eine geradezu sensationelle Wirkung. Besonders intensiv ist das in Konfliktsituationen und damit häufig einhergehendem interpersonellen Stressoren beobachtbar.
Dabei hat Empathie viel mit der Fähigkeit des richtigen Zuhören gemein!

Jetzt sollte IHNEN die Frage unter den Nägeln brennen “Was bitte ist  – RICHTIG?

Was dabei von Ihrem Gesprächspartner als “richtig” verstanden wird, hängt vom persönlichen Ziel, der eigenen Positionierung zum Gesprächspartner sowie zum Thema selbst zusammen. Grundsätzlich ist es für das Verständnis des eigenen und von fremden Zuhörverhalten hilfreich, die folgenden vier Arten des Zuhören zu kennen und selbst wahrnehmen zu können.

Zuhören ist nicht gleich Zuhören

  • Pseudo-Zuhören (“Ich verstehe – Zuhören”)
    Diese Ausprägung ist sozusagen zugleich die “unterste Schublade” des “Zuhörens”, weil es dabei effektiv gar nicht um inhaltliches Zuhören und erst recht nicht um “Verstehen” im emotionalen oder kognitiven Sinne geht.
    Vielmehr wir es als Einstieg in den eigenen Gesprächsbeitrag benutzt.

    Der Nutzen des Peudo-Zuhörens liegt darin, dass der Anwender schneller zu Wort kommen kann, indem er seinem Gesprächspartner glauben macht, ihn verstanden zu haben.

    Diese kommunikative  Strategie basiert auf der Erkenntnis, dass Gesprächspartner in der Regel so lange auf einem Punkt ausharren und ihn im Zweifel immer wieder von den verschiedensten Argumentationsrichtungen repetiert, bis sie das Gefühl haben, der andere hätte den Aspekt verstanden, ja besser sogar akzeptiert und verinnerlicht.

    Dieses “Ich verstehe – Zuhören” wird als reine Floskel genutzt, um den Gesprächspartner das Wort schnellstmöglich zu entziehen um selbst schneller kommunikativ agieren zu können.

    Nonverbal wird dies häufig durch ein vermeintlich “zustimmendes” Kopfnicken, leichtes Vorbeugen, Aufrichten und Luftholen flankiert, um ein unmissverständliches aber doch “höfliches” Zeichen zu setzen, jetzt selbst zum Zuge und zu Wort kommen zu wollen.

    Bei dieser Variante des Zuhörens reden die Beteiligten in aller Regel völlig aneinander vorbei, gaukeln sich gegenseitiges Zuhören und Verständnis vor und speisen sich mit Worthülsen und Gemeinplätzen ab.

    Von aufrichtigem Zuhören nicht den Hauch einer Spur.

In Soziale Kompetenz 14 geht es weiter mit dem zweiten Teil von Varianten des Zuhörens.

Toll, dass Sie wieder hier sind und herzlich Willkommen beim
jobperfom® Blog Workshop [Soziale Kompetenz]!

Paraphrasieren – Soziale Kompetenz 12

26.06.2009

Sozialkompetenz Wie schon im letzten Blog erwähnt, ist Paraphrasieren die Methode der Wahl im Rahmen des “Aktiven Zuhörens” sowie des “Umschreibenden Zuhörens”. Das Ziel bildet wiederum die Sensibilisierung IHRER Empathie und damit die Steigerung IHRES Erfolgs.

Paraphrasieren ist …

  • wörtliches oder “freies” Wiederholen und Wiedergeben dessen, was der Gesprächspartner gesagt hat.
  • die wesentliche Methode des “Aktiven Zuhörens” und “Umschreibenden Zuhörens”.
  • an diverse Standardformulierungen gekoppelt.
  • das Feedback an den Gesprächspartner, dass seine Priorität, sein Anliegen, seine Erfahrung und Meinung erkannt wurden und “gespiegelt” werden.

Übung zum Paraphrasieren

Es werden zwei bis drei sich gegenübersitzende Personen mit rollierender Rollenverteilung benötigt.

Ablauf:
A redet, B paraphrasiert (C ist Beobachter, der das richtige paraphrasieren “überwacht”).
Das Thema lautet “Mein bester Tag”.

  • A beginnt zu erzählen
  • B stoppt A nach ein ein paar Sätzen und wiederholt das Verstandene mit eigenen Worten
  • A bestätigt, ob richtig oder “falsch” wiederholt wurde und korrigiert bei Bedarf entsprechend

Hinweis:
Für B ist es wichtig A das Gefühl zu geben, dass er ihn nur deshalb unterbricht, weil er ihn verstehen will.
Ansonsten könnte bei A der Gedanke aufkommen, dass sich B über ihn lustig machen will.
B könnte z.B. zu A sagen: “Warte bitte einen Augenblick, ich will sehen, ob ich Dich richtig verstanden habe. Du meintest also …”
Wechseln Sie nach ca. 10 Minuten die Rollen.

Ich wünsche Ihnen viel Erfahrung und Freude bei der Übung.

In Soziale Kompetenz 13 geht es um den ersten Teil von Varianten des Zuhörens.

Toll, dass Sie wieder hier sind und herzlich Willkommen beim
jobperfom® Blog Workshop [Soziale Kompetenz]!

Wiedergeben von Gesagtem – Soziale Kompetenz 11

25.06.2009

Sozialkompetenz Häufig liegt in der Zusammenfassung dessen, was der Andere gesagt hat, ein  großes empathisches Potential. Dies wiederholen mit anderen Worten wird Paraphrasieren bezeichnet. Es handelt sich dabei um eine Art “Inhaltsangabe”.

Wenn SIE effektiv mit anderen kommunizieren wollen, ist es wichtig, dass Sie sich immer wieder ins Bewusstsein rufen, dass jeder Mensch eben andere Perspektiven als die Ihrigen hat. Das beinhaltet, jeder nimmt auf seinem Erfahrungshintergrund wahr und verwendet eine für ihn individuelle signifikante Ausdrucksweise.
Wie oft haben Sie schon den Eindruck gehabt jemanden zu verstehen und erst im Nachhinein bemerkt, dass das gar nicht der Fall war?

Paraphrasieren als Mittel der Wahl

Paraphrasieren ist ein ganz wesentliches Hilfsmittel, um andere Menschen besser zu verstehen!

Paraphrasieren ist die Methode der Wahl im Rahmen des “Aktiven Zuhörens” und des “Umschreibenden Zuhörens”.
Paraphrasieren heißt Wiedergeben, wobei je nach Autor der Fachliteratur und persönlichem Trainer dies tendenziell als wortwörtliches Wiedergeben oder als Wiedergeben in eigenen Worten verstanden wird.

Paraphrasieren- aber bitte mit Methode

Die Methode des Paraphrasierens geht einher mit einigen Standardformulierungen, welche die Wirksamkeit des Repetieren erhöhen.

Dazu gehören folgende Beispiele:

  • “Ich habe den Eindruck, dass es Ihnen besonders am Herzen liegt, dass …”
  • “Ihr Augenmerk liegt also auf …”
  • “Am wichtigsten ist Ihnen demnach, dass …”
  • “Sie sagen also, …”
  • “Es ist Ihnen wichtig, dass …”
  • “Ihre Feststellung umfasst also, …”
  • “Ihre Lebenserfahrung sagt Ihnen, …”
  • “Ich habe das Gefühl, dass Sie sich extrem … fühlen.”
  • “Ich habe wahrgenommen, dass …”

Im Nächsten Blog möchte ich Ihnen eine Paraphrasieren Übung zum Training Ihrer empathischen Fähigkeiten anbieten.

In Soziale Kompetenz 12 geht es weiter mit  dem Paraphrasieren.

Toll, dass Sie wieder hier sind und herzlich Willkommen beim
jobperfom® Blog Workshop [Soziale Kompetenz]!

Erfolgsfaktor Empathie #5 – Soziale Kompetenz 08

22.06.2009

Sozialkompetenz Wenn SIE ihren Empathie-Karriere-Faktor durch Training weiterentwickeln wollen, so können Sie das primär in drei Segmenten nachhaltig betreiben.

Sie wissen ja – “Vor den Erfolg haben die Götter den Schweiß gesetzt” – das gilt auch  für IHR Empathie-Training.

Empathie Triade

  • SIE können Ihre Kompetenz verbessern, Ihren Mitarbeitern, Kollegen, Vorgesetzten und Kunden aktiv zuzuhören sowie deren Motive und Werte in Erfahrung zu bringen.
  • SIE können Ihre Wahrnehmung bezüglich der nonverbalen Kommunikation Ihrer Mitmenschen schärfen.
  • SIE können sich Klarheit  über Ihre möglichen Wahrnehmungs- und Beurteilungsfehler verschaffen um diese zukünftig zu vermeiden.

Im Detail geht es dabei oftmals um das Erlernen nützlicher “kommunikativer Strategien” wie zum Beispiel dem Erlernen von “Aktivem Zuhören”, dem Erlernen bestimmter Fragetechniken und dem Wissen um Typologien.

Typologien – was ist das?

Typologien, Profile, Präferenzmodell, Persönlichkeitsmerkmale – viele Namen, für eine “Sache”.

Unter Typologien verstehen wir Modelle über Menschen – nicht mehr und nicht weniger!

Im Grunde genommen geht es dabei um Spezifizierung von Menschen in bestimmte, differenzierbare Kategorien nach körperlicher, charakterlicher, verhaltensmäßiger oder anderen zu Grunde gelegten Merkmalen.
Diese können zu einen tief verwurzelt sein – aber sie sind jedoch auch einer willentlichen Veränderung, und damit einer persönlichen Weiterentwicklung, zugänglich.
Wichtig dabei ist der Erkenntnis, dass diese Merkmale dabei nie die “Wahrheit” sondern lediglich eine Hilfe bei der Einschätzung von Menschen sind.
Das bedeutet, jede Typologie verfügt über einen konzeptionellen Filter, und ermittelt daher auch immer nur ein Fragment der Realität.
Ein ganz relevanter Aspekt der Empathie ist letztendlich die häufig zitierte Menschenkenntnis. Diese wächst mit den gemachten Erfahrungen – leider nicht immer mit dem Lebensalter.

Erinnern Sie sich bitte daran, SIE werden in der Regel als “sozial kompetent”  und sympathisch wahrgenommen, wenn Sie sich auf den Anderen als Mensch und dessen Sorgen, Ängste, Nöte und sonstigen Emotionen ehrlich “einlassen” wollen und können.

In Soziale Kompetenz 09 geht es um die  Positionierung der Empathie in den Soft Skills.

Toll, dass Sie wieder hier sind und herzlich Willkommen beim
jobperfom® Blog Workshop [Soziale Kompetenz]!

Erfolgsfaktor Empathie #4 – Soziale Kompetenz 07

21.06.2009

Sozialkompetenz Den heutigen Fokus bilden, wie im letzten Blog schon angekündigt, zwei Gruppen von Menschen mit häufig wahrnehmbaren Empathie-Defizite. Wobei manchmal auch der Verdacht aufkommt, dass diesen Gruppen der Nutzen von empathischen Verhalten vollkommen unbekannt oder schlichtweg “wurscht” ist.

Empathie-Defizit gefährdete Gruppen

Zur ersten Gruppe zähle ich jene Führungskräfte, die ihre “Amts”-Autorität” primär durch ihre formale Führungsrolle, ihrem daraus resultierenden sozialen Status und der betrieblich legitimierte Macht durchsetzen. Diese nutzen in der Regel eher, die ihnen zur Verfügung stehenden Belohnungs- und Sanktionierungsmechanismen, anstatt sich ernsthaft mit Empathie beschäftigen zu wollen.

Die zweite potenzielle Risikogruppe von Menschen und Mitarbeitern, in denen sich regelmäßig besondere Defizite im Bereich der Soft Skills im Allgemein und im Bereich der Empathie im Speziellen ausmachen lassen, besteht aus überwiegend technisch orientierten Menschen, wie Meister, Techniker und Ingenieure. Diese Zielgruppe definiert sich häufig ausschließlich über ihre Fachkompetenz, den erforderlichen techn. Fortschritt und harte technische ggf. noch über ebenso harte betriebswirtschaftliche Faktoren, welche für sie primär erfolgsbestimmend sind.

Die empathische Erkenntnis

Je nach Ausprägung tendieren einige dazu, die Bedeutung und Wirkung von Soft Skills einfach langanhaltend zu leugnen, andere wiederum erkennen früher oder später, dass ausschließlich ihre Fachkompetenz allein in einem ganzheitlichen Kontext nicht den alleinig Ausschlag gebende Faktor für Erfolg und Zufriedenheit im Berufsleben bilden kann.

Je mehr diese Erkenntnis zur Gewissheit wird, umso eher beginnen auch diese Gruppe zu lernen, Empathie in ihrem sozialen Kontext durch antrainierte hilfreiche mentale Veränderungen und dem gezielten Einsatz passender Techniken (Soft Skills) für ihren angestrebten beruflichen oder privaten Erfolg zu nutzen.

In Soziale Kompetenz 09 geht es weiter mit dem Erfolgsfaktor Empathie.

Toll, dass Sie wieder hier sind und herzlich Willkommen beim
jobperfom® Blog Workshop [Soziale Kompetenz]!

Erfolgsfaktor Empathie #3 – Soziale Kompetenz 06

20.06.2009

Sozialkompetenz Empathie – die Kunst dem Anderen aktiv zuzuhören, Ihn zu verstehen und dabei stets dessen emotionale Situation inklusive dessen Gedanken und Weltbild in den den jeweiligen sozialen Kontext einzubeziehen – erscheint vielen zunächst als eine schier unlösbare Aufgabe.

Unlösbar – NEIN!
Anspruchsvoll – JA!

Verstehen SIE Empathie als eine persönliche Herausforderung mit dem Ziel, in IHREM privaten und geschäftlichen Umfeld als ein kompetenter sympathischer Mensch wahrgenommen zu werden.

Empathie erfordert Verständnis

Was so simpel kling impliziert aber im entscheidenden Augenblick zum Beispiel Verständnis für

  • individuelle Eitelkeiten,
  • persönliche Steckenpferde und
  • bestimmte Verhaltensweisen wie
  • Profilierungssucht,
  • Besserwisserei,
  • Rechthaberei,
  • Überheblichkeit und ähnlichen “Unerquicklichkeiten” zu haben.

Dabei ist empathisches Verhalten lediglich als Toleranz zu werten und nicht zwangsläufig als Akzeptanz!

Obgleich es im Sinne von Einfühlungsvermögen und der Wahrnehmung Ihrer Empathie durch den Anderen schon Sinn macht, dass SIE “verstehen” oder “zu verstehen versuchen”, über welche Motivatoren der andere verfügt bzw. was ihn geprägt hat.

Empathie – NEIN danke!

Empathie fehlt signifikanter weise auffallend häufig bei zwei Gruppen von Menschen, die kontinuierlich der Meinung sind, auf empathisches Verhalten in Gänze verzichten zu können.

In Soziale Kompetenz 08 geht es um diese Gruppen und natürlich weiter mit IHREMErfolgsfaktor Empathie.

Toll, dass Sie wieder hier sind und herzlich Willkommen beim
jobperfom® Blog Workshop [Soziale Kompetenz]!

Erfolgsfaktor Empathie #2 – Soziale Kompetenz 05

19.06.2009

Sozialkompetenz Die Begrifflichkeit Empathie leitet sich aus dem griechischen Wort “empathia” für Einfühlung ab.

Gemeint ist damit IHRE Fähigkeit, sich in die emotionale Situation, die Gedankenwelt und das Weltbild (Perspektive und Sichtweise) eines anderen einzufühlen bzw. hineinzuversetzen.

Empathie impliziert dabei aber auch, Gedanken und Gefühle des Anderen weitestgehend zu erkennen und jegliche Interpretation auf dessen Weltbild und Glaubensgrundsätze zu beziehen.

Empathie – die Kunst zuzuhören und zu verstehen

Genau hier liegt der Hase im Pfeffer!

Es geht nicht darum, die Gedanken, Aussagen und Emotionen des Anderen aus der persönlichen Perspektive oder einer pseudo-rationalen und damit vermeintlich objektiven Sichtweise zu werten, sondern zu versuchen zu verstehen, was den Anderen aus seinem Modell der Welt und Erfahrungen heraus zu bestimmten Handlungen und Ansichten bewegt. Es geht eben darum empathisch zu wirken.

Empathie ein elementares Soft Skills Element!

Wer für die Wünsche, Sorgen und Gefühle anderer Menschen unerreichbar scheint ist, wird allgemein als “sozial inkompetent” wahrgenommen.
Wer aktiv zuhören kann, seine Gesprächspartner respektiert und sich empathisch verhält, wird hingegen als  “Sympathieträger” erlebt.
Praktizierte Empathie mach auf Dauer erfolgreich und zwar nicht nur im Job, sondern auch im Privatleben.

Ein Defizit an Empathie hingegen kommt in der Wahrnehmung vieler Mitarbeiter, Kollegen, Vorgesetzte und Kunden einem Mangel an Menschlichkeit gleich.

Bitte verstehen Sie dabei Empathie nicht als reine “Seelsorge” am Mitmenschen, das würde dem empathischen Verhalten nicht gerecht.  Empathie erstreckt sich vielmehr auf das weite Feld von “Verständnis“.

Ich wünsche mir, das für SIE der Nutzen von empathischem Verhalten in jedem Kontext immer konkreter wird.

In Soziale Kompetenz 06 geht es weiter um das Karrieretool Erfolgsfaktor Empathie.

Toll, dass Sie wieder hier sind und herzlich Willkommen beim
jobperfom® Blog Workshop [Soziale Kompetenz]!

Erfolgsfaktor Empathie #1 – Soziale Kompetenz 04

18.06.2009

Sozialkompetenz Ich möchte Ihnen gern ein Alltagsbeispiel fehlender Empathie (Einfühlungsvermögen) geben, dass IHNEN den Einstieg in die Thematik Empathie erleichtern soll.
Haben SIE vielleicht auch schon einmal unbedacht folgende Aussage getroffen?

Ich verstehe Sie ja …” -

bei dieser Phrase hört  IHR Gesprächspartner das “aber” mit, ohne dass es von IHNEN tatsächlich ausgesprochen wurde! Instiktiv erfassen Ihr Gegenüber, dass das mit wirklichem Verstehen und Einfühlen nur sehr wenig gemein hat.

Möglicherweise erheben SIE auch gar nicht den Anspruch, aufrichtig verstehen zu wollen, sondern dokumentieren damit vielmehr ein Desinteresse sich mit dem Anliegen/Bedürfnis wirklich aus-einander-setzen zu wollen.
Von Empathie also keine Spur!

Empathie und Einfühlungsvermögen

Das Gefühl, verstanden zu werden, hat auf auf die Mehrheit der Menschen eine geradezu sensationelle Wirkung. Besonders intensiv ist das in Konfliktsituationen und damit häufig einhergehendem Stress beobachtbar. Die wahrgenommene Empathie wir als Deeskalation in Form von Befreiung, aktiver Entlastung, Entkrampfung und häufig sogar als Geste der Versöhnung gewertet.

Wandel durch Empathie – Eine Chance?

Ein und derselbe Mensch, der eine Minute zuvor noch extrem aggressiv und stur aus Sie reagierte, die Fäuste zum “Kampf” geballt hatte, der argwöhnisch jedes Ihrer Wort auf die Goldwaage legte und jederzeit bereit war, negative Absichten hinter jeder Ihrer Aussage zu vermuten, wird durch das Gefühl, verstanden zu werden, plötzlich offener, zugänglicher, erreichbarer, ja sogar kooperativer.
Das und mehr vermag Empathie!

Wenn es IHNEN gelingt, dieses Gefühl durch aktives Zuhören und uneingeschränkte Konzentration auf seine Bedürfnisse zu verstärken, kann sich die gesamte Beziehungsqualität wandeln:

Aus einem ursprünglichen Gegeneinander wird ein – wahrscheinlich zunächst noch – behutsames Miteinander.

In Soziale Kompetenz 05 geht es weiter um den spannenden Erfolgsfaktor Empathie.

Toll, dass Sie wieder hier sind und herzlich Willkommen beim
jobperfom® Blog Workshop [Soziale Kompetenz]!

jobperform® - Coaching, Training, Moderation für Teams und Führungskräfte. Individuelles Coaching | Business Coach | Business Coaching | Job Coaching | Team Coaching | Supervision | Weiterbildung | Qualifikation | Seminar | Seminare | Inhouse Training | Existenzgründer | Qualitätsmanagement | Teamwork | Teamarbeit | Management | Führung | © jobperform® Natzke 2009