Widerstände in betrieblichen Change-Prozessen – total normal!

11.12.2015

Wer sich schon einmal mit Change-Prozessen beschäftigt hat, oder sogar selbst Betroffener war, der wird mir vermutlich uneingeschränkt zustimmen – Barrieren sind im betrieblichen Veränderungsprozess so sicher, wie das Amen in der Kirche!

Die betroffenen Mitarbeiter lehnen sich gegen die Veränderungen auf und leisten teilweise erheblichen Widerstand. Woran liegt das? Nun – Veränderungen bedeuten per se den Verlust von Sicherheit. Das sorgt für latente Angstgefühle! Die Erfahrung zeigt, je älter der betroffene Mensch ist, desto größer sind die Bedenken gegenüber der Veränderung.

Wie kann aktive Entlastung aussehen?

Gehen sie bitte bei all ihren Überlegungen von folgender Tatsache aus:
„Widerstand ist menschlicher Natur und ein absolut normales begleitendes Element jeglicher Veränderungsprozesse!“.
Wer das akzeptiert und um die individuellen Ursachen des Widerstandes weiß, hat eine reelle Chance diese erfolgreich zu überwinden!

Der wirkungsmächtige deutsche Managementdenker Reinhard K. Sprenger hat einmal in einer von mir besuchten Veranstaltung folgendes bemerkenswertes zu Veränderungen gesagt:
Menschen fürchten sich nicht vor Veränderungen!
Menschen fürchten sich davor verändert zu werden!

Frühzeitige Aufklärung über die anstehenden Veränderungen die Sinnhaftigkeit bei den Betroffenen stiftet ist dabei absolut hilfreich.

Fragen – immer wieder die gleichen Fragen!

Meine Erfahrung in begleiteten Change-Prozessen hat mich gelehrt, dass die Betroffenen immer die gleichen Fragen rund um die Notwendigkeit der Veränderung, die Fähigkeit zur Veränderung und die Bereitschaft zur Veränderung stellen!

Die Fragestellungen lauten:

  • Muss ich?
  • Kann ich?
  • Will ich?

Haben sie Antworten auf folgende Fragen:

  • Warum brauchen wir überhaupt eine Veränderung?
  • Warum brauchen wir genau diese Veränderung?
  • Gibt es dazu Alternativen?
  • Was ist das Ziel der Veränderung?
  • Wird mir noch etwas vorenthalten?
  • Will ich diese Veränderung?
  • Was nutzt mir die Veränderung?
  • Was bedeutet die Veränderung für meinen aktuellen Status und meine zukünftige Karriere?
  • Was verliere ich durch die Veränderung?
  • Kann ich die Veränderung überhaupt bewältigen?
  • Bin ich den Anforderungen der Veränderung gewachsen?

Unser Tipp:

Idealtypisch wäre es, wenn die Verantwortlichen des Change-Prozesses gemeinsam die Antworten inhaltlich vorformulieren würden, so dass sich die betroffenen Führungskräfte voll auf die individuelle flankierende Betreuung der Mitarbeiter fokussieren können.

Sorgen sie dafür, dass die Mitarbeiter individuell schlüssige und glaubwürdige Antworten auf ihre Fragen erhalten, ansonsten ist der Widerstand festes Programm.

Ein chinesisches Sprichwort lautet:
Wenn der Wind des Wandels weht, bauen die einen Mauern und die anderen Windmühlen.

Investieren Sie in Ihre Kommunikationskompetenz als Führungskraft – das nutzt immer!

Wir – als Studienzentrum der Steinbeis-Hochschule Berlin SHB
begleiten und unterstützen Sie auf Augenhöhe bei Ihrer Ausbildung zur Führungspersönlichkeit“ ab dem 11.02.2016 im Schloss Benkhausen.

Mit herzlichem Gruß,
Ihr jobperform®-Team
[der Mensch macht’s!] – speziell in der Kommunikation

Gibt es Fähigkeiten, die Führungskräfte erfolgreicher macht? – Part 2

07.12.2015

Nochmals gute Nachrichten!
Heute hat der Weihnachtsmann zum zweiten Mal was für ihre Karriere als Führungskraft in seinem Sack!

Weihnachtsmann

Im letzten Blogbeitrag hatte ich mit der Auflistung „erfolgsfördernden Faktoren“ begonnen. Gemäß der aktuellen wirtschaftspsychologischen Studien gesellen sich weitere „Erfolgs-Föderer“ hinzu.

Weitere mögliche Faktoren zur Karriere!

  • Netzwerkkompetenz
    Erfolge resultieren mehr den je aus dem Aufbau und der Pflege von persönlichen und beruflichen Kontakten. Nicht ohne Grund erfahren die sozialen Netzwerke und Communities seit geraumer Zeit einen regelrechten Hype. An der nötigen zeitintensiven Kontaktpflege scheitert es jedoch häufig. Eine Begegnung mit anderen Menschen mittels „Afterwork-Meeting“ ist häufig ein wahrer Türöffner.
  • Motivationskompetenz
    Die Motivationskompetenz, oder besser, die „Fähigkeit nicht zu demotivieren“ ist zweidimensionaler Art. Sie beschreibt einerseits die Fähigkeit zur Eigenmotivation aber auch die „Vermeidung von Mitarbeiter-Demotivation“. Beide Faktoren bedingen einander.
  • Delegationskompetenz
    Bei der Menge der zu bewältigenden Aufgaben haben erfolgreiche Führungskräfte absolute Klarheit darüber, dass sie einen Teil der Aufgaben delegieren müssen. Hierbei spielt die schon erwähne Netzwerkkompetenz eine wesentliche Rolle, wenn es darum geht Potenziale gezielt zu nutzen und erforderliche Aufgaben/Tätigkeiten voller Vertrauen zu delegieren. Achten sie aber unbedingt darauf, dass auch die erforderlichen Kompetenzen zur „rückdelegationsfreien Erledigung“ vorhanden sind.
  • Kompetenz im kreativen Denken
    Innovationen erfordern den Mut anders zu denken und neue Wege zu beschreiten. Kreative Ansätze oder sogar verrückt anmutende Lösungsoptionen führen häufig zum erwünschen Ziel. Speziell im Bereich Mitarbeiterführung sind kreative Ansätze gefragt und alte Zöpfe müssen abgeschnitten werden. Die Aufstellung eines Unternehmens im Markt kann durch die kreative Einbeziehung der Mitarbeiter neue, bisher unbeachtete Impulse erfahren.

Ich persönlich möchte dieser Aufzählung unbedingt einen weiten Faktor hinzufügen, der sehr gern unter den Teppich gekehrt wird, wenn nach Erfolgsfaktoren gefragt wird. Es ist schlichtweg das erforderliche Quäntchen an GLÜCK!

Leistung halte ich für trainierbar – aber ohne Glück wird sich nicht zwangsläufig auch Erfolg einstellen.
Das ist zumindest meine Lebenserfahrung.
Ohne glückliche Konstellationen wäre ich heute nicht das, was ich leidenschaftlich mache – Trainer und Coach sein.

Für nahezu alle Faktoren die ihre Karriere fördern gilt:
„Viele diese erfolgsfördernden Eigenschaften sind erlernbar!“

Investieren Sie in Ihre Kompetenz als Führungskraft – das nutzt immer!

Wir – als Studienzentrum der Steinbeis-Hochschule Berlin SHB
begleiten und unterstützen Sie auf Augenhöhe bei Ihrer Ausbildung zur Führungspersönlichkeit“ ab dem 11.02.2016 im Schloss Benkhausen.

Mit herzlichem Gruß,
Ihr jobperform®-Team
[der Mensch macht’s!] – speziell in der Führungsposition

 

Gibt es Fähigkeiten, die Führungskräfte erfolgreicher macht? – Part 1

06.12.2015

Gute Nachrichten!
Heute hat der Weihnachtsmann was für ihre Karriere als Führungskraft in seinem Sack!

Weihnachtsmann

Menschen sind ja per se unterschiedlich „gestrickt“.
Selbiges gilt doch dann auch für Führungskräfte – oder?

Doch wenn ich aktuellen wirtschaftspsychologischen Studien Glauben schenken darf, dann verbindet viele Führungskräfte ein Faktor: der nachweisliche Erfolg im Job. Eben dies liegt gemäß dieser Studien an bestimmten Faktoren, die den Erfolg in der Führung unter anderem nachhaltig unterstützen sollen.

Ach ja – und welche Faktoren sind das?

  • Kompetenz im Zuhören
    Ein stets offenes Ohr, gepaart mit einer schnellen Auffassungsgabe stellen ein ideales Fundament für Entscheidungen in vielen beruflichen Kontexten dar. Und so ganz nebenbei wird auch noch das Verständnis für Mitarbeiter, Kollegen, Kunden und Geschäftspartner geschärft. Besonders spannend wird das im Wechselspiel mir der Argumentations- und Handlungskompetenz des Betreffenden.
  • Argumentations- und Handlungskompetenz
    Wertgeschätzt wird es doch immer, wenn Dinge auf den Punkt gebracht werden und im Hinblick auf die Umsetzung priorisiert werden können. Das gilt im Gespräch mit Mitarbeitern ebenso wie für Geschäftspartner.
  • Rhetorische Kompetenz
    Die Kunst der Beredsamkeit erscheint mir persönlich als die relevanteste Kompetenz im Hinblick den Erfolg als Führungskraft. Sie ist sowohl in der Fähigkeit zur Überzeugung, als auch im charismatischen Sinne, extrem nützlich. Und wenn dann auch noch eine als angenehm wahrgenommene Stimme dazu kommt, ja dann…
  • Analytische Kompetenz
    Die Fähigkeit sich kritisch und zugleich analytisch mit unterschiedlichen Kontexten auseinandersetzen zu können erleichtert die Identifizierung von betrieblichen „Baustellen“ und deren möglichen lösungsorientierten Bearbeitung. Die „richtige“ Entscheidung kann dann noch durch einen erworbenen Erfahrungsschatz gestärkt werden.
  • Lesekompetenz
    Ich meine damit die Fähigkeit Verschriftlichtes mit wenigen Blicken im Wesentlichen zu erfassen, sowie die kontinuierliche Horizonterweiterung durch das lesen relevante Fachliteratur, aber auch die Kunst „zwischen den Zeilen“ lesen zu können.

  • Welche Faktoren zusätzlich noch ihren Erfolg als Führungskraft mehren, dazu mehr im nächsten Blogbeitrag.

Die frohe Kunde lautet:
„Viele diese erfolgsfördernden Eigenschaften sind erlernbar!“

Investieren Sie in Ihre Kompetenz als Führungskraft – das lohnt immer!

Wir – als Studienzentrum der Steinbeis-Hochschule Berlin SHB
begleiten und unterstützen Sie auf Augenhöhe bei Ihrer Ausbildung zur Führungspersönlichkeit“  ab dem 11.02.2016 im Schloss Benkhausen.

Mit herzlichem Gruß,
Ihr jobperform®-Team
[der Mensch macht’s!] – speziell in der Führungsposition

 

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