Begeisterung ermöglicht gewaltiges Potential!

12.02.2016

Es scheint doch möglich!!! Intrinsische Motivation darf – NEIN! soll – gelebt werden!

Zumindest, wenn ich dem Artikel aus der Zeitschrift personalmagazin 10/15 über die Praktiken der Sparda-Bank München Glauben schenken darf.

Die intrinsische Motivation ist dabei die innere, aus sich selbst entstehende Motivation eines jeden Menschen: bestimmte Tätigkeiten macht man einfach gern, weil sie Spaß machen, sinnvoll oder herausfordernd sind oder einen schlicht interessieren.

Grundsätzlich geht es bei dem Personalentwicklungskonzept darum, dass jeder in einem Team, einer Abteilung exakt die Aufgaben bearbeiten darf, die ihm liegen und die er zugleich leidenschaftlich erledigt. Und genau darum geht es bei dem „Wundertool“ Energiebilanz dieser Bank.

Dieses Tool funktioniert ebenso simpel wie gut. Jedes Teammitglied unterteilt seine konkreten Tätigkeiten im Unternehmen in drei Kategorien:

  • Energiespender,
  • neutrale Aufgaben und
  • Energiefresser ein.

Allein die Bezeichnung klingt schon spannend. Wir allen kennen sie doch, diese Aufgaben/Tätigkeiten, bei denen wir ganz deutlich spüren, dass wir gefühlt nur so vor Energie trotzen. Es sind Aufgaben, die uns eben nicht als „Energievampire“ erscheinen, sondern uns sogar mit Energie zu versorgen scheinen.

Ebenso sind und uns die Aufgaben/Tätigkeiten gut vertraut, die uns enorme Kraft kosten, uns Energie geradezu „absaugen“. Es bedarf einer enormen Anstrengung, unseren inneren Schweinehund zu überwinden, um diese „Energiefresser“ überhaupt anzugehen.

Und dann sind da noch die Aufgaben/Tätigkeiten, die nicht unbedingt zu unseren „Lieblingen“ zählen, die aber andererseits auch nicht wirklich viel unserer Energie beanspruchen.

Nach der Kategorisierung stellt jedes Teammitglied seinen Kollegen die persönliche Bilanzierung vor. Nach erfolgter Präsentation wird geschaut, ob die Möglichkeit besteht, Aufgaben/Tätigkeiten eventuell miteinander zu tauschen.

Den einen kosten sie Energie, einem anderen spenden sie eventuell Energie. Dies ist stark von individuellen Werten, Stärken, Vorlieben, Ritualen und Talenten abhängig.

Bei der Sparda-Bank München werden derartige Energiebilanzen in regelmäßigen Abständen erstellt. Dies bietet die Chance zu weiterem wertvollen Optimierungspotential.

Bleibt nur noch die Beantwortung der Frage, die ihnen ganz gewiss seit Artikelbeginn unter den Nägeln brennt:
Was ist aber mit den Aufgaben/Tätigkeiten, die keinem Teammitglied wirklich Freude bereiten?

Antwort:
Dafür findet die betroffene Gruppe gemeinsam und partnerschaftlich eine Lösung. Die Praxis und die gemachten Erfahrungen mit der Energiebilanz dokumentieren, dass sie auch hierbei einen Nutzen stiften kann. Je mehr Gestaltungseinfluss die Mitarbeiter auf ihre Aufgaben haben, desto größer ist auch ihre Bereitschaft Kompromisse einzugehen.

Investieren Sie in Ihre Gestaltungskompetenz als Führungskraft – das nutzt immer!

Wir – als Studienzentrum der Steinbeis-Hochschule Berlin SHB
begleiten und unterstützen Sie auf Augenhöhe bei Ihrer Ausbildung zur Führungspersönlichkeit“ ab dem 27.10.2016 im Schloss Benkhausen.

Mit herzlichem Gruß,
Ihr jobperform®-Team
[der Mensch macht’s!] – speziell in der Personalentwicklung

Patchworker – Top oder Flop

15.02.2010

Ich glaube in der Karrierewelt ist nichts, bzw. niemand so umstritten wie der Patchworker.

Die einen loben das hohe Maß der Flexibilität, die anderen kritisieren genau dies und beschreiben den häufigen Arbeitsplatzwechsel als unstet und gar auch als unloyal.

Dabei streben doch gerade jetzt viele Unternehmen nach alternativen Organisationsstrukturen, in denen flexibler und  schneller auf die Anforderungen des Marktes reagiert werden kann. Darüber hinaus wird der Ruf nach der Lockerung der Kündigungsfristen immer lauter. Daher greifen mittlerweile viele Unternehmer auf  „Zeitarbeiter“ auch für hohe Positionen zurück. Projektleiter, die rein projektgebunden beschäftigt werden, sind kein Einzelfall mehr.

Eigentlich müsste also die Karriere für Patchworker barrierefrei verlaufen.

Dennoch, aufgrund ihres „abwechlungsreichen“ Lebenslaufes gelten Sie immer noch als undiszipliniert und unzuverlässig.

Patchworker – und wie sie Karriere machen können

Das Bild vom Patchworker wandelt sich stetig. Eine Meinung zieht sich jedoch immer noch wie einer roter Faden durch die Unternehmenswelt:

„Wenn Sie einen Experten suchen, stellen Sie jemanden mit einem möglicht geradlinig verlaufenden Lebenslauf ein.“

Es gibt vieles, was für diese Einstellung spricht.

Fakt ist aber auch, dass wir im Berufsleben – quer durch die Branchen – einem extremen Wandel unterliegen. Wer könnte mit dieser Situation besser umgehen, als jemand der sein ganzes Leben im und mit dem Wandel verbringt und es versteht den Wandel durch Kreativität, Flexibilität und Engagement zu nutzen. Eben der Patchworker.

Patchworker – der Verkauf von Vielfalt

Eine Grundregel in der Positionierung am Markt ist – Fokussierung auf die Stärken. Oder, ich kann nur das verkaufen, was ich habe.

Der Patchworker sollte genau das tun. Er sollte seine Stärken kennen und aktiv verkaufen, statt sich in den Bewerbungsgesprächen in Argumentationsfallen locken zu lassen.

Rechtfertigen Sie sich nicht für Ihr Leben. Verkaufen Sie ihre vielfältigen Erfahrungen aktiv. Profilieren Sie sich. Verkaufen Sie Ihr markantes Profil.

[ der Mensch macht’s! ]

Mit herzlichem Gruß,
Ihr Patchworker Wiltraud Natzke

[der Mensch macht’s!] – gerade in der Vielfältigkeit

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