Gibt es Fähigkeiten, die Führungskräfte erfolgreicher macht? – Part 2

07.12.2015

Nochmals gute Nachrichten!
Heute hat der Weihnachtsmann zum zweiten Mal was für ihre Karriere als Führungskraft in seinem Sack!

Weihnachtsmann

Im letzten Blogbeitrag hatte ich mit der Auflistung „erfolgsfördernden Faktoren“ begonnen. Gemäß der aktuellen wirtschaftspsychologischen Studien gesellen sich weitere „Erfolgs-Föderer“ hinzu.

Weitere mögliche Faktoren zur Karriere!

  • Netzwerkkompetenz
    Erfolge resultieren mehr den je aus dem Aufbau und der Pflege von persönlichen und beruflichen Kontakten. Nicht ohne Grund erfahren die sozialen Netzwerke und Communities seit geraumer Zeit einen regelrechten Hype. An der nötigen zeitintensiven Kontaktpflege scheitert es jedoch häufig. Eine Begegnung mit anderen Menschen mittels „Afterwork-Meeting“ ist häufig ein wahrer Türöffner.
  • Motivationskompetenz
    Die Motivationskompetenz, oder besser, die „Fähigkeit nicht zu demotivieren“ ist zweidimensionaler Art. Sie beschreibt einerseits die Fähigkeit zur Eigenmotivation aber auch die „Vermeidung von Mitarbeiter-Demotivation“. Beide Faktoren bedingen einander.
  • Delegationskompetenz
    Bei der Menge der zu bewältigenden Aufgaben haben erfolgreiche Führungskräfte absolute Klarheit darüber, dass sie einen Teil der Aufgaben delegieren müssen. Hierbei spielt die schon erwähne Netzwerkkompetenz eine wesentliche Rolle, wenn es darum geht Potenziale gezielt zu nutzen und erforderliche Aufgaben/Tätigkeiten voller Vertrauen zu delegieren. Achten sie aber unbedingt darauf, dass auch die erforderlichen Kompetenzen zur „rückdelegationsfreien Erledigung“ vorhanden sind.
  • Kompetenz im kreativen Denken
    Innovationen erfordern den Mut anders zu denken und neue Wege zu beschreiten. Kreative Ansätze oder sogar verrückt anmutende Lösungsoptionen führen häufig zum erwünschen Ziel. Speziell im Bereich Mitarbeiterführung sind kreative Ansätze gefragt und alte Zöpfe müssen abgeschnitten werden. Die Aufstellung eines Unternehmens im Markt kann durch die kreative Einbeziehung der Mitarbeiter neue, bisher unbeachtete Impulse erfahren.

Ich persönlich möchte dieser Aufzählung unbedingt einen weiten Faktor hinzufügen, der sehr gern unter den Teppich gekehrt wird, wenn nach Erfolgsfaktoren gefragt wird. Es ist schlichtweg das erforderliche Quäntchen an GLÜCK!

Leistung halte ich für trainierbar – aber ohne Glück wird sich nicht zwangsläufig auch Erfolg einstellen.
Das ist zumindest meine Lebenserfahrung.
Ohne glückliche Konstellationen wäre ich heute nicht das, was ich leidenschaftlich mache – Trainer und Coach sein.

Für nahezu alle Faktoren die ihre Karriere fördern gilt:
„Viele diese erfolgsfördernden Eigenschaften sind erlernbar!“

Investieren Sie in Ihre Kompetenz als Führungskraft – das nutzt immer!

Wir – als Studienzentrum der Steinbeis-Hochschule Berlin SHB
begleiten und unterstützen Sie auf Augenhöhe bei Ihrer Ausbildung zur Führungspersönlichkeit“ ab dem 11.02.2016 im Schloss Benkhausen.

Mit herzlichem Gruß,
Ihr jobperform®-Team
[der Mensch macht’s!] – speziell in der Führungsposition

 

Gibt es Fähigkeiten, die Führungskräfte erfolgreicher macht? – Part 1

06.12.2015

Gute Nachrichten!
Heute hat der Weihnachtsmann was für ihre Karriere als Führungskraft in seinem Sack!

Weihnachtsmann

Menschen sind ja per se unterschiedlich „gestrickt“.
Selbiges gilt doch dann auch für Führungskräfte – oder?

Doch wenn ich aktuellen wirtschaftspsychologischen Studien Glauben schenken darf, dann verbindet viele Führungskräfte ein Faktor: der nachweisliche Erfolg im Job. Eben dies liegt gemäß dieser Studien an bestimmten Faktoren, die den Erfolg in der Führung unter anderem nachhaltig unterstützen sollen.

Ach ja – und welche Faktoren sind das?

  • Kompetenz im Zuhören
    Ein stets offenes Ohr, gepaart mit einer schnellen Auffassungsgabe stellen ein ideales Fundament für Entscheidungen in vielen beruflichen Kontexten dar. Und so ganz nebenbei wird auch noch das Verständnis für Mitarbeiter, Kollegen, Kunden und Geschäftspartner geschärft. Besonders spannend wird das im Wechselspiel mir der Argumentations- und Handlungskompetenz des Betreffenden.
  • Argumentations- und Handlungskompetenz
    Wertgeschätzt wird es doch immer, wenn Dinge auf den Punkt gebracht werden und im Hinblick auf die Umsetzung priorisiert werden können. Das gilt im Gespräch mit Mitarbeitern ebenso wie für Geschäftspartner.
  • Rhetorische Kompetenz
    Die Kunst der Beredsamkeit erscheint mir persönlich als die relevanteste Kompetenz im Hinblick den Erfolg als Führungskraft. Sie ist sowohl in der Fähigkeit zur Überzeugung, als auch im charismatischen Sinne, extrem nützlich. Und wenn dann auch noch eine als angenehm wahrgenommene Stimme dazu kommt, ja dann…
  • Analytische Kompetenz
    Die Fähigkeit sich kritisch und zugleich analytisch mit unterschiedlichen Kontexten auseinandersetzen zu können erleichtert die Identifizierung von betrieblichen „Baustellen“ und deren möglichen lösungsorientierten Bearbeitung. Die „richtige“ Entscheidung kann dann noch durch einen erworbenen Erfahrungsschatz gestärkt werden.
  • Lesekompetenz
    Ich meine damit die Fähigkeit Verschriftlichtes mit wenigen Blicken im Wesentlichen zu erfassen, sowie die kontinuierliche Horizonterweiterung durch das lesen relevante Fachliteratur, aber auch die Kunst „zwischen den Zeilen“ lesen zu können.

  • Welche Faktoren zusätzlich noch ihren Erfolg als Führungskraft mehren, dazu mehr im nächsten Blogbeitrag.

Die frohe Kunde lautet:
„Viele diese erfolgsfördernden Eigenschaften sind erlernbar!“

Investieren Sie in Ihre Kompetenz als Führungskraft – das lohnt immer!

Wir – als Studienzentrum der Steinbeis-Hochschule Berlin SHB
begleiten und unterstützen Sie auf Augenhöhe bei Ihrer Ausbildung zur Führungspersönlichkeit“  ab dem 11.02.2016 im Schloss Benkhausen.

Mit herzlichem Gruß,
Ihr jobperform®-Team
[der Mensch macht’s!] – speziell in der Führungsposition

 

Sinn als lebender und gelebter Bestandteil einer Unternehmenskultur?

05.10.2015

Da sind sich alle mal ausnahmslos einig, dass die Frage nach dem Sinn im Tun absolut prädestiniert ist, um für wirklich gute Entscheidungen und nachhaltigen Erfolg zu sorgen. Mit alle meine ich die Ergebnisse der relevanten Trendforscher wie die Gallup-Studie 2014, die Resultate der Corporate Social Responsibility ebenso wie die Studie der stiftung neue verantwortung „Jeder für sich und keiner fürs Ganze?“.

Was sind die Konsequenzen für eine Führungskultur,
die diese Tatsache ernst nehmen will?

Eins ist unumstritten – Sinn bedarf einer verstärkten Aufmerksamkeit in der Führung und Steuerung von Unternehmen. Des Pudels Kern ist aber die Frage: „Wie erreicht man das unter dem Aspekt der Effektivität und Effizienz?

Natürlich dürfen sich alle Führungskräfte auf ihre 2Do-Liste „Sinnstiftung“ schreiben. Aber mit welchem Umsetzungserfolg?
Wir von jobperform® sind davon überzeugt, es geht um viel mehr!
Es geht um Freiheit!!!

Nämlich um die individuelle Entscheidungsfreiheit

  • sinnhaft anzukoppeln,
  • aktiv nicht zu koppeln, oder
  • aktiv zu entkoppeln.

Der laute Ruf nach „Sinnstiftung“ klingt ja durchaus plausibel, ist er aber nicht. Im Grund genommen ist er weit ab jeglicher Rationalität und damit als “Führungsauftrag“ unmöglich. Diktatorische oder missionierende Ansätze braucht kein Mensch.

Was aber brauchen begeisternde Unternehmen stattdessen?

Was es braucht, sind:

  • gelebte Kommunikationskulturen, -methoden und -werkzeuge, die einen aktiven und konstruktiven Austausch zwischen sinngekoppelten und -entkoppelten Mitarbeitern überhaupt ermöglichen.
  • Mitarbeiter, die den Sinn ihres Gegenübers auch dann respektieren, wenn sie ihn nicht teilen oder verstehen.
  • die unaufhörliche Suche und Reduktion nach unreflektierten Ritualen oder Strukturen, die andere von Dingen überzeugen wollen, anstatt ihnen die Möglichkeit zu geben, aktiv sinnhaft anzukoppeln oder gegebenenfalls eben nicht.
  • die aufrichtige Forderung an alle Mitarbeiter, selbstständig zu denken, persönliche Haltungen anderer wertzuschätzen und zu respektieren sowie auch in der Selbstverwirklichung das „Gemeinwohl des Unternehmens“ einzubeziehen.
  • die absolute Freiheit, Abhängigkeiten aktiv selbst wählen zu dürfen.

Beginnen Sie bitte darüber nachzudenken, was Sie aktiv dafür tun können, um wenigstens einen der genannten Punkte zu ermöglichen.
Arbeiten mit Sinn ist absolut machbar! Und noch viel mehr – es mach einfach Freude. Wenn das mal kein Motiv für Begeisterung ist.

Investieren Sie doch in sich – das lohnt immer!

Wir – als Studienzentrum der Steinbeis Hochschule Berlin SHB
begleiten und unterstützen Sie auf Augenhöhe bei Ihrer Ausbildung ab dem 11.02.2016 auf Schloss Benkhausen.

Mit herzlichem Gruß,
Ihr jobperform®-Team
[der Mensch macht’s!] – gerade in der Führung

erfolgreich kommunizieren = erfolgreich führen?

16.09.2015

Die Kommunikation ist wie der menschliche Pulsschlag für jede Form von Gemeinschaft. Egal ob im Job, im Alltag oder in der Partnerschaft.

Gute Kommunikation fördert gute Beziehungen –
so einfach ist die Welt!

Die eigentliche Herausforderung besteht aber in dem Anspruch an uns –  die Führungskraft – selbst.  Gute Kommunikation entsteht eben nicht von allein und ist auch kein Selbstläufer. Sie bedarf der ständigen Hege und Pflege und gleicht damit einem kontinuierlichen Prozess, an dem es ständig etwas zu werkeln gibt.

Das gilt für schnelllebige Systeme – wie unsere aktuelle Arbeitswelt –  im ganz besonders. In immer kürzerer Zeit sollen komplexe Aufgaben erfolgreich bearbeitet werden. Ohne einen regen Informationsaustausch, eine Abstimmung und Konsolidierung der Prozesse  sowie der Zusammenarbeit auf allen Ebenen einfach undenkbar. Es muss daher im Interesse der Führungskräfte liegen, dass die Kommunikation in Ihrem Einfluss- und Verantwortungsbereich über die Grenzen der Abteilung hinaus einer gelebten Hochkultur gleicht.

erfolgreich kommunizieren = erfolgreich führen!

Führungskräfte stehen enorm unter Zeit- und Erfolgsdruck! Das bedingt, dass sie sich – trotz guter Vorsätze –  ungenügend Zeit für die so relevanten Mitarbeitergespräche nehmen. Letztendlich ist aber Mitarbeiterführung eine der Primäraufgaben einer Führungskraft – und die erfolgt eben nun mal hauptsächlich via Kommunikation. Andererseits sind sie aufgefordert, wiederum ihre Vorgesetzten von Ihren Erfolgen, Ideen und umgesetzten Projekten Rapport zu erstatten oder noch anspruchsvoller – zu überzeugen. Natürlich punktgenau und in kürzester Zeit – aber das versteht sich ja von selbst.

Mitbarteiterjahresgespräche, Beurteilungen, Reklamationen, Budgetgestaltung, Präsentationen, … – alles landet bei Ihnen und erfordert das nötige Feingefühl und die Wahrung des Unternehmennutzens. Das nenne ich eine wirkliche Herausforderung!

Wir von jobperform® können Ihnen versprechen:
Das bekommen Sie hin, weil Sie es erlernen können!

Revolutionieren Sie Ihre Kompetenzen –
und werden Sie eine Führungspersönlichkeit

Der messbare und zugleich nachhaltige Erfolg Ihrer Kommunikation hängt maßgeblich von Ihrer Einstellung, Ihrem Geschick und Ihrer (Selbst-)Präsentation ab. Das ist kein Hexenwerk, sondern durch ein paar Faktoren bestimmbar:

  • Authentizität gewinnt:
    Wie Sie durch authentisches Handeln eine solide Basis der Einschätzbarkeit und damit des Vertrauens schaffen.
  • Die Power der Körpersprache:
    Wie Sie durch die „Übernahme“ des sprachlichen oder körpersprachlichen Selbstausdruck einer anderen Person zum Leader werden.
  • Den Gesprächspartner „lesen“:
    Wie Sie durch trainierte Beobachtung und Empathie ernennen, welche Reaktion die „erfolgsträchtigste“ ist.
  • Die Kraft der Argumentation:
    Wie die passende Abfolge von Worten Ihnen helfen, Ihre Botschaft klar und unmissverständlich zu positionieren.
  • Die angemessene Gesprächsführung:
    Wie Sie im Tagesgeschäft Führung Ihre Ziele konsequent und erfolgreich durchsetzen.
  • Beharrlichkeit lohnt sich:
    Wie Sie selbst in anspruchsvollen Gesprächssituationen die Kontrolle behalten.
  • Schlagfertigkeit:
    Wie Sie Angriffen oder Konfrontationen in aller Souveränität begegnen.

Dies sind nur einige kommunikative Elemente unserer hochschulzertifizierten Ausbildung zur Führungspersönlichkeit.

Investieren Sie doch in sich – das lohnt immer!

Wir – als Studienzentrum der Steinbeis Hochschule Berlin SHB – begleiten und unterstützen Sie auf Augenhöhe bei Ihrer Ausbildung ab dem 11.02.2016 auf Schloss Benkhausen.

Mit herzlichem Gruß,
Ihr jobperform®-Team
[der Mensch macht’s!] – gerade in der Kommunikation

Unsere Ausbildung unterstützt Sie in Lösungen:
Von der Führungskraft zur Führungspersönlichkeit

Liesel – Die allgemeine Verunsicherung

15.06.2015

Führungsbaustelle Unsicherheit –
Der Umgang mit schüchternen Mitarbeitern

Ich bin Liesel!

Hallo, ich bin Liesel!

Liesel, eine Frau mittleren Alters hat schon viele kommen und gehen sehen. Sie ist zurückhaltend, in sich gekehrt. Ihre nahezu unscheinbare, jedoch leistungsorientierte, auch besonnene Art (im Vorfeld erahnend, was der Vorgesetzte möchte) ist quasi selbstverständlich. Liesel gehört eben zum „Inventar“.

Der neue Vorgesetzte – jung, dynamisch und ergebnisorientiert mit dem Fokus auf Schnelligkeit. Zwei Welten prallen aufeinander. Die Verunsicherung ist auf beiden Seiten. Das Problem hingegen sollte von der Führungskraft gelöst werden.

Je nach Hierarchie haben Führungskräfte folgende Verantwortungsbereiche:

  • Budgetverantwortung
  • Zielverantwortung
  • Prozessverantwortung
  • Ergebnisverantwortung
  • Mitarbeiterverantwortung

Liesel kennt diese Verantwortungsbereiche. Sie arbeitet übergreifend zu. Nur eben Werte-diagonal:

  • Besonnenheit versus Schnelligkeit
  • Gründlichkeit versus Dynamik
  • Geerdet versus Entwicklung

… um einige Beispiele herauszugreifen.

Selbstredend ist hier die Souveränität der Führungskraft gefragt. Eine Führungsherausforderung, die, wenn richtig eingestielt, eine wahre Arbeitsentlastung bedeutet.

Lösungsoptionen

  1. Sie laden Liesel zu einem Gespräch ein und fragen Sie, warum Sie so z.B. ruhig ist.
  2. Sie geben Liesel einen straffen Zeitplan vor, so dass sie sich Ihrer Schnelligkeit unterwerfen muss.
  3. Sie schildern Liesel, wie für Sie Erfolg aussieht und geben ihr Bedenkzeit, sich über ihren Arbeitsstil klar zu werden.

Der jp-Tipp:

Liesel ist ein Leistungsträger – auch wenn es zunächst nicht so erscheint. Eine Warum-Frage würde sie in eine Rechtfertigungsposition drängen und damit das Arbeitsklima verschlechtern. Bei einem so gelagerten Wertekonflikt ist es nicht möglich, Werte wie z.B. Schnelligkeit überzustülpen. Das heißt, aus der vermeintlich gegensätzlichen Ausrichtung sollten Synergien entwickelt werden. Tägliche Kurzbesprechungen, Meinungseinholung und Abgleich sowohl der Ist- als auch Soll-Situationen führen zu gegenseitiger Wertschätzung.

Wichtig!

Nicht einfach nur so loben, weil es im Ratgeber steht!

Mit herzlichem Gruß,
Ihr jobperform®-Team

[der Mensch macht’s!] – speziell in der Führung

Unsere Ausbildung: Von der Führungskraft zur Führungspersönlichkeit

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